Russland ist sehr stolz auf seine alle zwei Jahre stattfindende internationale Flugschau MAKS, die vom 25. bis 30. Juli in der Nähe von Moskau stattfinden sollte, schreibt Sean Bell, Militäranalyst bei Sky News .

Die prestigeträchtige Veranstaltung erfreut sich bei der breiten Öffentlichkeit großer Beliebtheit – wer freut sich nicht über eine Flugshow? – und ist auch ein wichtiger Katalysator für Handelsabkommen in der Luft- und Raumfahrt.

Doch die diesjährige Veranstaltung wurde zum ersten Mal in ihrer 30-jährigen Geschichte abgesagt.

Warum? Es scheint drei Hauptgründe zu geben.

Erstens würde Russland damit rechnen, dass viele internationale Delegationen in diesem Jahr aufgrund des Krieges in der Ukraine eine Einladung ablehnen würden.

Das würde den Status der Show untergraben.

Zweitens hätte Russland angesichts der allgegenwärtigen Drohnenbedrohung für Moskau erhebliche Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Ausrichtung einer solchen Veranstaltung.

Aber was wahrscheinlich am wichtigsten ist: Die russische Luft- und Raumfahrtindustrie wurde von den westlichen Sanktionen sehr hart getroffen, und das würde die kommerzielle Attraktivität der Veranstaltung erheblich verringern.

Darüber hinaus wurde der Chef der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte, Geneal Sergei Surowikin, seit Jewgeni Prigoschins gescheitertem Putschversuch am vergangenen Wochenende nicht mehr gesehen.

Obwohl viele versuchen, die strategische Bedeutung der Absage dieser prestigeträchtigen Veranstaltung herunterzuspielen, handelt es sich doch um ein weiteres prominentes Beispiel für die Folgen der illegalen Invasion Russlands in der Ukraine.

Von UKIN

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